Bloggerin Kathrynsky über ihre Erfahrungen mit kwizzme

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Wir kennen uns schon eine Weile. Für mich ist sie Hamburg. Für mich ist sie eine der vielseitigsten Bloggerinnen, die ich kenne. Für mich ist sie eine, die nicht nur weiß, was sie will, sondern es auch kann.

Kathrin Wittich hat sich schon vor geraumer Zeit als freie Kommunikationsexpertin selbstständig gemacht, wie man auf ihrem Blog kathrynsky.de nachlesen kann. Zuvor hat sie lange im Agenturbereich gearbeitet. Der Schritt in die Selbständigkeit ist in jedem Fall mutig gewesen.

Kathrin hat im letzten Jahr kwizzme getestet, allerdings ohne die Angebote in ihrem Kwizz tatsächlich anzunehmen. Wieso, weshalb, warum, das frage ich sie jetzt einfach mal!

Johannes Moin Kathrin! Na, was macht die Waterkant?

Kathrynsky Ich komme gerade frisch aus Lissabon zurück und bin ehrlich, trotz portugiesischer Sonne und leckerem Galao habe ich meinen Heimathafen vermisst. Ich bin erst seit fünf Jahren in Hamburg, es ist auch eine andere Art zu Hause als das Ruhrgebiet wo ich herkomme, doch es ist ein tolles Zuhause! Das Ruhrgebiet ist meine Erdung, da sind meine Wurzeln, Hamburg gibt mir im Moment viel Wind und Schwung.

Johannes Warum hast Du Dich selbständig gemacht?

Kathrynsky Es gab mehrere Gründe, ich dachte oft: “Wenn nicht jetzt, wann dann?” Weil, in ein paar Jahren ist Bloggen (hoffentlich) so normal, dass es keine “Experten” mehr braucht. Zudem war es so, dass ich in der Agentur zwar viel gelernt und auch eine Menge Spaß gehabt habe, doch ich wollte noch mehr machen – mehr als es der Zeitrahmen eines festen Jobs zulässt, wollte Neues ausprobieren und schauen, was ich kann und möchte. Als Freie setze ich für unterschiedlichste Kundenprojekte um, in dem ich beratend tätig bin, selbst blogge, Workshops gebe oder auch moderiere.

Johannes Es heißt immer, dass es nur ein paar Wenige können, der große Rest nicht. Ich meine mit Blogging sein Geld zu verdienen. Und wie wirkt die aktuelle Debatte um die Kosten des Bloggings auf Dich?

Ich finde, Leistung sollte generell bezahlt werden. Was in der “Geld ja oder nein Disskusion” leider oft vergessen wird: die Bezahlung sollte nicht aus einer Abhängigkeit heraus, sondern durch Kommunikation in einem Verhältnis entstehen und beiden Seiten etwas bringen.

Und wenn es das grandios tolle Produkt des Start-Up ist, was noch nicht mehr zur Verfügung stellen kann, man es aber unbedingt möchte, dann ist es so. Dann muss man allerdings noch einen anderen Job machen um auch die Miete, den Studienkredit und das Leben bezahlen zu können.

KathrynskyIch lebe nicht allein von meinem Blog – ich möchte mich nicht zu 100% darauf verlassen und so in eine Abhängigkeit geraten. Und dann gibt es da noch viele andere Dinge, die Jobs sind, die ich auch gern mache. Doch alles, was ich im Moment mache, ist durch den Blog oder die Kommunikation darüber/ damit entstanden.

Es ist doch so wie Mel von Gourmetguerilla schreibt: “Kooperationen bedeuten in manchen Fällen, dass man über besondere Dinge schreiben kann, die man sonst nicht erlebt hätte. Das macht Spaß. Kooperationen bedeuten, dass man Dinge ausprobieren und beurteilen kann, die man sich sonst nicht hätte leisten können. Das ist prima.”

Und, dann ist da noch ein Punkt, den hoffentlich jeder Blogger beherzigt, nämlich Authentizität – ich blogge nur über Produkte, die ich selbst auch mag.

Was ich wirklich nicht mehr lesen möchte ist: “Wir bezahlen dich mit einer Verlinkung auf unserer Seite.”, “Unser für dich vorgeschriebener Artikel ist bestimmt interessant für deine Leser.” oder auch schön, wenn man noch nie vorher Kontakt hatte: “Hier ist unsere Pressemitteilung, bitte schick mir den Beleglink zu, sobald der Artikel bei dir online ist!”  … So lange es noch nicht in den Köpfen ist, dass ein Blogger nicht jeden Monat von einem festen bezahlten Gehalt lebt und in den Blog nur kommt, was der Blogger selbst passend findet, muss darüber gesprochen werden.

Die meisten Blogger die ich kenne arbeiten oft bis spät in die Nacht und sitzen trotzdem morgens um 9 Uhr wieder am Schreibtisch und beantworten Mails. Vielleicht ist es in der Selbstständigkeit so, aber auch weil man seinen Blogberuf so liebt und am Ball bleiben möchte und deswegen hart arbeitet.

Es besteht nämlich, das sei mal gesagt, doch mehr aus Organisation, als auf tollen Reisen und Erlebnissen “rumzuhängen”, die dann allerdings auf dem Blog zu sehen sind. Der Blogger ist mehr als es aussieht: Fotograf, Grafiker, Manager, Redakteur.

Johannes Das kann ich nur unterschreiben! Wenn Dich jemand fragt, worüber Du bloggst und was Dein Schwerpunkt ist, was antwortest Du dann?

Kathrynsky Dinge die ich mag – Kunst, gute Werbung, Mode, ein wenig Beauty und Outfitpostings, Musik und Dinge die in Hamburg passieren, bzw. Menschen die hier leben.

Wie Kathrynsky auf kwizzme aufmerksam wurde

Johannes Wie bist Du auf kwizzme aufmerksam geworden?

Kathrynsky Ich hab auf dem Blog einen Beitrag geschrieben – dass ich eine Reise plane und ob jemand Tipps und Tricks hat, dazu gab es ein paar Randdaten. Ein lieber Blogleser hatte kwizzme schon selbst begeistert ausprobiert und mich in einem Kommentar so darauf aufmerksam gemacht.

Johannes Jetzt mal “Butter bei die Fische”: was hältst Du von dem Konzept und seiner Realisierung, was ist gut, was ist schlecht?

Kathrynsky Ich find es großartig, ich hab es selbst ausprobiert und innerhalb von ein paar Tagen wirklich gute Angebote von verschiedenen Reisebüros auf meine Wunschreise bekommen – die ich auch angenommen hätte, hätte meine Reisebegleitung die Daten nicht wegen des Berufes “gekänzelt”. Doch für meine Spätsommerreise werde ich auf jeden Fall wieder damit suchen. Ziel: Eine Insel in Griechenland – ich werde berichten, wo ich gelandet bin.

Mit dem “Want-Button” von kwizzme das eigene Blog monetarisieren

Johannes Seit letztem Jahr gibt es ja auch den “Want-Button“, den Publisher wie Blogger oder Verlage einbinden können. Würdest Du das machen, um Dein Blog per Affilate-Links weiter zu monetarisieren?

Kathrynsky Wie funktioniert der Button denn und kann man den auch in Blogs einbinden, die nicht auf WordPress laufen?

Johannes Schau Dir einfach mal das eingebundene How To an. Darin erklären wir in 4 Schritten, wie der “Want-Button” in Blogs mit und ohne WordPress funktioniert.

Im besten Fall kannst Du als Publisher zweimal von seiner Einbindung profitieren und erhältst jeweils eine Affilate-Provision. Die erste Provision bekommst Du für die Registrierung des Lesers/Nutzers bei kwizzme, nachdem dieser den “Want-Button unter dem entsprechenden Beitrag in Deinem Blog angeklickt hat.

Nachdem er das hinter dem Button liegende Kwizz ergänzt und aktiviert hat und verschiedene Anbieter ihm Angebote unterbreiten, wovon er eines annimmt, erhältst du die zweite Provision.

Kathrynsky Das klingt sehr gut. Bisher nutze ich Social Buttons selten bis gar nicht in meinem Blog. Ich ziehe aktuell um auf WordPress. Wenn das geschafft ist, ist die temporäre Einbindung des “Want-Button” bei Reisebeiträgen mit Sicherheit dabei!

Johannes Würdest Du kwizzme wieder nutzen, aber diesmal tatsächlich, um Deinen Reisewunsch wahr werden zu lassen?

Kathrynsky Auf jeden Fall – ich hoffe es klappt diesmal. Wenn die liebsten Freunde auch selbstständig arbeiten, ist man unflexibler als man vermuten würde ;)

Johannes Kathrin, ich danke Dir sehr für das Interview und hoffe, dass wir bald mehr von Dir hören!

Kathrynsky Ich danke dir für diese schönen Fragen und die nette Einleitung und die Komplimente – wenn ich bald wieder im Süden bin, schnacken wir weiter.

Veröffentlicht von

Johannes Lenz

Johannes Lenz ist Corporate Blogger bei AKOM360. Der Social Webzopf bloggt privat unter http://johanneslenz.de. Auf Twitter findet Ihr ihn unter @johanneslenz und auf Google+ unter +JohannesLenz

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